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Garantiert und uneingeschränkt HDTV-taugliche Geräte dürfen das untenstehende "HD-ready"-Logo tragen. Dessen Verwendung ist allerdings nicht Pflicht, sodass es auch HD-taugliche Geräte ohne dieses Logo gibt.
Und dies sind die Bedingungen, die ein Bildschirm erfüllen muss, damit er das "HD-ready"-Logo tragen darf:

 Display EigenschaftenBreitbildformat 16:9
Auflösung mindestens 720 Zeilen
Video-EingängeAnalog: Komponenten
und
Digital: HDMI oder DVI (HDCP-tauglich)
Akzeptierte 
Eingangssignale
1280x720p50Hz und 60Hz
1920x1080i50Hz und 60Hz

Im September 2007 wurde ein zusätzliches Logo zur Kennzeichnung von Geräten mit erweiterten Möglichkeiten eingeführt. Diese müssen alle Forderungen von "HD-ready" erfüllen, ausserdem aber noch diese:

Display EigenschaftenAuflösung mindestens 1920x1080
Video-EingängeAnalog: Komponenten
und
Digital: HDMI oder DVI (HDCP-tauglich)
Akzeptierte
Eingangssignale
Analog: 
1280x720p 50Hz und 60Hz
1920x1080i 50Hz und 60Hz
  
Digital:
1280x720p50Hz und 60Hz
1920x1080i 50Hz und 60Hz
1920x1080p 24 Hz, 50Hz und 60Hz

Die allermeisten modernen Flachbild-Fernsehgeräte sind "HD-ready". Sie stehen heute in einer dermassen grossen Auswahl zur Verfügung, dass wir hier nie und nimmer alle in Frage kommenden Geräte zeigen können. Aus diesem Grunde bieten wir Ihnen hier direkte Links zu den Informationsseiten der besten Firmen und Partner des HDTV-Forum Schweiz. Klicken Sie einfach auf das Logo Ihrer bevorzugten Marke - und schon sehen Sie das vollständige und aktuelle Angebot des jeweiligen Herstellers. Doch vorher noch ein wichtiger Hinweis: Die Qualitäten von HDTV kommen nur auf wirklich grossen Bildschirmen so richtig zur Geltung. Je grösser der Bildschirm desto eindrucksvoller. Aus diesem Grunde sollten Sie Ihr neues Fernsehgerät, wenn's irgendwie möglich ist, unbedingt ein oder zwei Kategorien grösser wählen als eigentlich geplant. Sie werden ganz bestimmt begeistert sein und Ihre Entscheidung niemals bereuen.


Hier finden Sie ein Informationsblatt der Sendung "KASSENSTURZ" des deutschschweizer Fernsehens SRF, das Kaufinteressenten helfen kann, das richtige Fernsehgerät zu finden. 

Bildschirmkonzepte

Ein UHD-Bild der Kategorie 4k setzt sich aus gut 8 Millionen einzelner Bildpunkte zusammen. Jeder dieser Pixel enthält Subpixel in den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau. Es gibt verschiedene technische Konzepte, diese auf Bildschirme zu bringen.

LCD

Liquid Christal Displays sind die älteste und die am weitesten verbreitete Technik. Hier werden für jeden Bildpunkt Flüssigkristalle eingesetzt, die sozusagen als verschliessbare Fenster wirken. Auf der Rückseite des Bildschirmes befindet sich eine Lichtquelle, eine angelegte Spannung öffnet und schliesst jedes einzelne Lichtfenster je nachdem wie es das Videoprogramm in diesem Moment und an dieser Stelle verlangt. Nachdem LCDs eine gewisse Masseträgkeit haben und die Lichtfenster auch nie vollkommen geschlossen werden können, hat dieses System seine Grenzen in der Darstellung schneller Bewegungen und extrem dunkler Passagen. Auch nimmt die Bildqualität ab, wenn man den Bildschirm von der Seite betrachtet. Doch „alt“ bedeutet hier keineswegs „überholt“. Im Gegenteil: Die LCD-Technik hat einen beeindruckenden Reifeprozess durchgemacht und sie präsentiert sich heute in verschiedenen Varianten: · Die klassische Hinterleuchtung mit Leuchtröhren wird kaum noch verwendet · Populär ist heute Hinterleuchtung mit Leuchtdioden, die im Rahmen des Gerätes angebracht sind und die von dort aus die gesamte Bildfläche nahezu gleichmässig ausleuchten. Das ermöglicht den Bau viel schlankerer Geräte. · An der Spitze der Qualitätsskala stehen Bildschirme, deren Hinterleuchtung durch eine Vielzahl von LEDs bewerkstelligt wird, die gleichmässig über die gesamte Bildfläche verteilt angebracht sind. Dabei wird die Helligkeit jeder einzelnen Leuchtdiode ständig dem jeweils gezeigten Videobild angepasst (Local Dimming). Für brillante Bildanteile volle Helligkeit, für dunkle Stellen wenig oder gar kein Licht. Für den Zuschauer ergibt das einen bedeutend höheren Bildkontrast. Brillanz und Farbreinheit der LCD-Technik profitieren in letzter Zeit auch deutlich durch die Einführung von „Quantum Dots“.
Mehr darüber: „Ein Quantum Dots“

Plasma

Plasma-Bildschirme boten während vieler Jahre den Gipfel der Bildqualität. Einerseits, weil sie schnelle Bewegungen sauber darstellen konnten, andererseits, weil es hier keine kontrastvermindernde Hinterleuchtung gab. Stattdessen wurde für jeden Bildpunkt ein kleines Feld eingerichtet in dem ein Gas (Plasma) durch Anlagen einer Spannung zum Leuchten gebracht wurde. Das Konzept des selbstleuchtenden Bildes war aber teuer, die Geräte schwer und empfindlich, es konnte zu Problemen mit dem Einbrennen lange gezeigter Bilder kommen, auch der Stromverbrauch erwies sich als erheblich. Angesichts ständiger Verbesserungen und niedrigerer Preise der LCD-Technik konnten Plasma-Bildschirme nicht mehr konkurrenzfähig sein. Heute spielen sie im Markt keine Rolle mehr.

OLED

Das jüngste System und zugleich das mit den brillantesten Zukunftsaussichten. Organische Leuchtdioden sitzen an jedem Bildpunkt und sie werden je nach Bedarf einzeln ein- und ausgeschaltet sowie in ihrer individuellen Helligkeit geregelt. Das funktioniert ohne irgendeine Masseträgheit und bietet daher höchste Genauigkeit bei der Darstellung schneller Bewegungen (Schaltverzögerung 0,02 Millisekunden, das ist etwa tausendmal so schnell wie Standard-LCD). Hinzu kommen eine hohe Farbbrillanz, unerreichte Schwarz-Darstellung und ein extrem hoher Kontrast. Die Bildqualität bleibt aus jedem Blickwinkel erhalten, die Geräte sind extrem schlank, relativ leicht und sie brillieren durch niedrigen Stromverbrauch. Anfangs war man besorgt: Da die Leuchtdioden der Grundfarben Rot, Grün und Blau unterschiedlich rasch altern, könnte sich nach etlichen Jahren ein Farbstich einstellen. Doch dieses Anfangsproblem wurde bald aus der Welt geschafft: Die neuen Bildschirme enthalten pro Pixel 4 OLEDs. Alle geben weisses Licht ab, die Grundfarben Rot Grün und Blau werden durch Farbfilter hergestellt. Im Labor sind bereits flexible OLED-Bildschirme und solche mit einer Dicke von weniger als einem Millimeter gezeigt worden. Es darf demnach erwartet werden, dass es eines nicht allzu fernen Tages grossflächige OLED-Tapeten geben wird.



Wichtig: Flachbildschirm ist nicht gleich Flachbildschirm!
Grosse Bildschirme sind nicht notwendigerweise nur Fernsehgeräte. Mehr und mehr finden grosse Displays auch Anwendung in Läden, Museen, Bahnhöfen etc., überall im öffentlichen Raum wo Information oder Werbung platziert werden sollen. Dort werden ganz andere Anforderungen an die Geräte gestellt, an Dauerhaftigkeit, Wetterfestigkeit, Fernsteuerbarkeit, Temperaturmanagement und viele andere Faktoren. Wie sich professionelle Displays von Fernsehgeräten unterscheiden, haben wir gemeinsam mit den Spezialisten von MobilePro in einer detaillierten Präsentation zusammengestellt. Dieser "Boxkampf über 12 Runden zwischen TV und Profi-Display" steht hier zum Download bereit. 


Nützliche Tips und Erklärungen finden sie auch auf unserer Seite Fragen / Antworten.

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